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Land will an flächendeckendem starken Kliniknetz festhalten

03.06.2020 - Wie wichtig ein gut funktionierendes Netz von Krankenhäusern in allen Landstrichen von Niedersachsen ist, hat sich während der Corona-Krise bewiesen. 265 Millionen Euro investiert das Land dieses Jahr in den Erhalt des Kliniknetzes.

  • Carola Reimann (SPD), Niedersachsens Sozialministerin, spricht im Plenarsaal im Landtag Niedersachsen. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Carola Reimann (SPD), Niedersachsens Sozialministerin, spricht im Plenarsaal im Landtag Niedersachsen. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Niedersachsen möchte an einem flächendeckenden und leistungsfähigen Krankenhausnetz festhalten, das sich insbesondere während der Corona-Epidemie bewährt hat. Dazu sollten in diesem Jahr 265 Millionen Euro in 22 Klinikprojekte in den Regionen investiert werden, teilte das Gesundheitsministerium nach der Sitzung des Krankenhausplanungsausschusses am Mittwoch in Hannover mit. «Mit unseren Investitionszuschüssen bringen wir wichtige Krankenhausprojekte in ganz Niedersachsen voran, das ist gerade in diesen Zeiten ein wichtiges Signal», sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD). «Die Fördermittel fließen gezielt in die Weiterentwicklung der Krankenhauslandschaft in den Regionen.»

Reimann betonte, für die Bevölkerung solle auch in Zukunft eine moderne und gut aufeinander abgestimmte stationäre Versorgung bereitstehen. Die Kliniken müssten zudem gut erreichbar sein. «Die Corona-Epidemie hat uns allen deutlich gemacht, was für ein hohes Gut eine flächendeckende und gut ausgestattete Krankenhauslandschaft ist.» Die Krankenhäuser hätten in den vergangenen Wochen und Monaten einen wichtigen Beitrag geleistet, um die Situation zu bewältigen. In Niedersachsen gibt es 172 Krankenhäuser mit rund 40 000 Betten.

Von den Millionen-Investitionen profitieren demnach neue Ausbau-Vorhaben das Evangelische Krankenhaus Göttingen, das Vinzenzkrankenhaus Hannover, die Helios Klinik Cuxhaven, die OsteMed Klinik Bremervörde, das Städtische Klinikum sowie die Psychiatrische Klinik Lüneburg, das Klinikum Osnabrück, das St.-Marien-Hospital Friesoythe, das Christliche Krankenhaus Quakenbrück, die Euregio Klinik Nordhorn, das Krankenhaus Wittmund sowie das Klinikum Oldenburg. Außerdem sollen bereits laufende Ausbauten weiterfinanziert werden, in einigen Fällen musste wegen Baupreissteigerungen auch Geld nachgelegt werden.

Das Investitionsprogramm 2020 wird - nach einer Landtagsbefassung - vom Kabinett beschlossen. Das Geld stammt aus verschiedenen Programmen von Kommunen, Land und Bund. Hinzu kommt eine Pauschalförderung des Landes für Niedersachsens Kliniken für kleinere Investitionen in Höhe von jährlich aktuell rund 110 Millionen Euro.

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