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Landvolk hofft auf Entscheidung zur Tötung von Wölfen

24.04.2020 - Das Landvolk zeigt Verständnis für das vorläufige Aussetzen der dritten und letzten Ausnahmegenehmigung zur Tötung von Wölfen in Niedersachsen, erwartet aber eine gerichtliche Entscheidung für den Abschuss. Das sagte am Freitag Jörn Ehlers, Vizepräsident des Landvolks. «Wir hoffen, dass das Gericht wie die Richter im Falle des Rodewalder Wolfes den Abschuss für rechtmäßig erklärt», sagte Ehlers. «Das sollten dann aber anders als beim Rodewalder Wolf auch die Wolfsbefürworter respektieren.»

  • Olaf Lies, Niedersachsens Umweltminister, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Peter Steffen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Olaf Lies, Niedersachsens Umweltminister, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Peter Steffen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Umweltminister Olaf Lies (SPD) war am Donnerstag mit dem Aussetzen der Ausnahmegenehmigung einer Bitte des Verwaltungsgerichts Lüneburg gefolgt. Dort klagt ein Naturschutzverein gegen zwei Abschussgenehmigungen im Landkreis Uelzen.

Bei der Suche nach dem Rodewalder Rüden hatte Lies Störer vor Ort im Landkreis Nienburg kritisiert. Wolfsschützer hatten auch gerichtlich versucht, gegen die Genehmigung zum Abschuss vorzugehen - vergeblich. Anfang April stoppte Niedersachsen dann nach 14 Monaten die erfolglose Jagd auf das Tier, gab aber drei andere Wölfe zum Abschuss frei. Die Ausnahmegenehmigungen wurden nach Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz auf den Weg gebracht.

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