Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Landwirte testen Alternativen zur Ferkelkastration

09.01.2020 - Hannover/Damme (dpa/lni) - Die Uhr tickt: Ende 2020 ist die betäubungslose Kastration von männlichen Ferkeln in Deutschland verboten. «Die Betriebe stellen sich darauf ein», sagte der Geschäftsführer der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands, Torsten Staack, in Damme bei Vechta der Deutschen Presse-Agentur.

  • Ein Schweinezüchter legt ein junges Ferkel zur Kastration in eine Narkoseanlage. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schweinezüchter legt ein junges Ferkel zur Kastration in eine Narkoseanlage. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Männliche Ferkel werden kurz nach der Geburt kastriert. Das soll verhindern, dass das Fleisch den von vielen als unangenehm empfundenen Ebergeruch entwickelt. Die eigentlich schon Anfang 2019 verbotene betäubungslose Kastration wurde von der Bundesregierung noch bis Ende 2020 erlaubt, weil die Branche noch nicht so weit war, das Verbot umzusetzen.

Drei Verfahren gibt es als Alternative: Die Kastration mit Isofluran-Betäubung, die Jungebermast und die Immunokastration, eine Impfung der männlichen Tiere, die den Ebergeruch verhindern soll. Bei der Isofluran-Betäubung müssten die entsprechenden Geräte noch zugelassen werden, sagte Staack.

Bei der Immunokastration sei in den vergangenen Monaten Bewegung gekommen. «Marktführende Schlachtunternehmen haben gesagt, wir nehmen Euch die Tiere ab», sagte Staack. Dazu beigetragen habe auch die Aktion «100 000 Improvac-Schweine» der die Bauernverbände in NRW, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern im Sommer gestartet haben.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren