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Lies: Anlage zur Brennelemente-Behandlung soll weg

06.09.2019 - Gorleben (dpa/lni) - Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat das endgültige Aus einer Anlage zur Vorbereitung abgebrannter Brennelemente für die Zwischen- und Endlagerung auf dem Gelände des Zwischenlagers in Gorleben angekündigt. «Diese Anlage kommt weg», sagte der SPD-Politiker am Freitag in Gorleben. «Der Weg dahin ist beschritten und wird noch einige Jahre dauern.» Der Rückbau sei ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Hintertür für ein Endlager Gorleben geschlossen werde.

  • Olaf Lies (SPD), Niedersachsens Umweltminister. Foto: J. Stratenschulte/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Olaf Lies (SPD), Niedersachsens Umweltminister. Foto: J. Stratenschulte/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In der sogenannten Pilot-Konditionierungsanlage sollten ursprünglich Verfahren erprobt werden, um Brennelemente zu behandeln und endlagergerecht vorzubereiten. Zugelassen wurden aber nur Reparatur- und Wartungsarbeiten an möglicherweise beschädigten Atommüllbehältern. Die Anlage ist im Stand-by-Betrieb und wurde noch nicht genutzt. Niedersachsen könne gut darauf verzichten, nachdem mit dem Standortauswahlgesetz die Endlagersuche in ganz Deutschland gestartet wurde, sagte Lies. Jahrzehntelang war der Salzstock in Gorleben die bundesweit einzige Option zur dauerhaften Lagerung von hoch radioaktivem Atommüll.

Das Gebäude solle abgerissen werden, sagte Ewold Seeba, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) in Gorleben. Seit der Neuordnung der Zuständigkeit betreibt die bundeseigene BGZ das Zwischenlager.

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