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Lüneburg: Prozesse wegen Bandendiebstahls von Fahrzeugen

14.05.2020 - Als Mitglieder einer Bande sollen zwei Männer in Niedersachsen Sattelzugmaschinen gestohlen haben. Gegen die beiden wird seit Donnerstag vor dem Landgericht Lüneburg verhandelt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die 33 und 38 Jahre alten Männer seien nicht erschienen, werden aber für den nächsten Termin erwartet. Möglicherweise spielten Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie eine Rolle. Sie sollen im Oktober 2017 in Visselhövede (Kreis Rotenburg) eine Zugmaschine im Wert von 85 000 Euro entwendet haben. Im Dezember 2017 sollen sie dann in Soltau zugeschlagen und einen Laster im Wert von 50 000 Euro gestohlen haben. In einer eigens angemieteten Halle wurden die Fahrzeuge in Munster (Heidekreis) verändert. (Az.: 22 KLs 14/19)

  • Eine Treppe führt zum Haupteingang des Landgerichts in Lüneburg. Foto: Philipp Schulze/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Treppe führt zum Haupteingang des Landgerichts in Lüneburg. Foto: Philipp Schulze/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Anklage lautet auf schweren Bandendiebstahl. Zu der Gruppierung sollen drei weitere Angeklagte gehört haben, die in anderen Verfahren nach Angaben der Sprecherin zu zwei bis drei Jahren Haft verurteilt wurden. Weitere Verhandlungstermine hat die Kammer für den 11. Juni und den 13. Juli angesetzt.

Ebenfalls am Donnerstag begann am Landgericht ein Verfahren gegen drei Männer, die zuvor gestohlene Kraftfahrzeuge im Gesamtwert von knapp 850 000 Euro für den Weitertransport ins Ausland zerlegt haben sollen. Die Anklage wirft den 24, 38 und 42 Jahre alten Männern schweren Bandendiebstahl oder gewerbsmäßige Bandenhehlerei vor. Die Fahrzeuge wurden zwischen 2017 und 2019 in Niedersachsen, Hamburg und Bremen gestohlen und auf einem in Soltau angemieteten Gelände zerlegt. Das Gericht hat nach Angaben einer Sprechers dabei am Donnerstag eine Verständigung vorgeschlagen. Danach würden die beiden Hauptangeklagten Haftstrafen von bis zu drei Jahren und drei Monaten beziehungsweise drei Jahren und neun Monaten erhalten, der dritte Angeklagte eine mehrmonatige Freiheitsstrafe auf Bewährung. (Az.: 21 KLs 7/20)

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