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Marodes Segelschiff «Seute Deern» auf letzter Schleppfahrt

27.03.2020 - Das marode Bremerhavener Segelschiff «Seute Deern» hat seine letzte Fahrt zum Abwracken absolviert. Mit dem Bug voran wurde der 101 Jahre alte Segler 80 Meter weit von seinem Liegeplatz am Deutschen Schifffahrtsmuseum in das benachbarte Hafenbecken gezogen. Dort soll es demontiert werden. Dabei bewegten eine Seilwinde, ein Arbeitsboot und zwei kleine Lebensrettungsboote den Oldtimer, wie ein Bremenports-Sprecher sagte.

  • Das marode Segelschiff «Seute Deern». Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das marode Segelschiff «Seute Deern». Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Damit es in der Corona-Pandemie keinen Menschenauflauf gibt, hatte der Hafenbetreiber Bremenports den lange erwarteten Termin nicht öffentlich gemacht. Trotzdem schauten mehrere Dutzend Passanten zu.

Die «Seute Deern» (Plattdeutsch für: Süßes Mädchen) gilt als Wahrzeichen von Bremerhaven. In den vergangenen Jahrzehnten hatte sie als Restaurant gedient. Doch der Rumpf war schon lange leck. Im Jubiläumsjahr 2019 brach erst ein Feuer an Bord aus, dann sank das Schiff. Zuletzt schwamm der «konstruktive Totalschaden» nur noch mit Hilfe von Hochleistungspumpen. Für einen Nachbau der «Seuten Deern» will der Bund zwar 47 Millionen Euro geben, es gibt aber noch kein Konzept dafür.

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