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Mehrere Kliniken im Land von Corona-Ausbrüchen betroffen

23.01.2021 - Nicht nur in Pflegeheimen wird derzeit viel auf Covid-19 getestet. In den Landkreisen Nienburg und Hameln-Pyrmont wurde das Virus bei Krankenhaus-Beschäftigten und Patienten nachgewiesen. Sind Kliniken ein Hotspot?

  • Ein Arzt hält einen Tupfer zum Abstrich für einen Corona-Test in der Hand. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Arzt hält einen Tupfer zum Abstrich für einen Corona-Test in der Hand. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Trotz hoher Hygienestandards sind derzeit mehrere Krankenhäuser in Niedersachsen von Corona-Ausbrüchen betroffen. So wurden im Helios Klinikum Nienburg inzwischen über 40 Beschäftigte und Patienten positiv auf das Coronavirus getestet. Die Klinik sieht darin einen Spiegel der Entwicklung im Landkreis Nienburg und hat nach eigenen Angaben ihre Sicherheitsvorkehrungen noch einmal verschärft. «50 bis 60 Prozent des Infektionsgeschehens spielen sich im Moment bei Helios und in den Pflegeheimen ab», sagte Landkreissprecher Cord Steinbrecher. Ende der Woche waren 10 der 28 Pflegeeinrichtungen im Landkreis betroffen.

In der Deister-Süntel-Klinik in Bad Münder (Landkreis Hameln-Pyrmont) herrscht seit Donnerstag ein vorübergehender Aufnahmestopp. 21 der insgesamt rund 140 Mitarbeiter sowie 13 Patienten waren bis dahin positiv getestet worden. Die gestiegenen Infektionszahlen im Landkreis seien unter anderem auf den Ausbruch in der Klinik zurückzuführen, sagte eine Behördensprecherin in Hameln. Allerdings gebe es auch Ausbrüche bei ambulanten Pflegediensten sowie in Großfamilien.

Anders als bei den Pflegeheimen hat das Gesundheitsministerium in Hannover keine gesonderte Statistik über Corona-Ausbrüche in Krankenhäusern. Auch der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft liegt keine solche Übersicht vor. Helios betreibt landesweit 13 Kliniken. «An sieben unserer niedersächsischen Kliniken mussten wir Corona-Ausbrüche verzeichnen, die sich aber immer auf eine bis maximal drei Stationen beschränkt haben», sagte eine Unternehmenssprecherin.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 1385 mit dem Coronavirus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt, 289 von ihnen auf Intensivstationen. Dort müssen 186 Erwachsene und zwei Kinder beatmet werden. Die Situation ist laut Krankenhausgesellschaft aber weiterhin angespannt.

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