Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Metropolregion Hamburg: Große Chancen in grünem Wasserstoff

04.06.2020 - Der Regionsrat der Metropolregion Hamburg sieht in grünem Wasserstoff eine große Chance. Die Region könnte eine weltweite Spitzenstellung einnehmen - wenn sie ihre Potenziale ausschöpfte.

  • Birgit Honé (SPD) spricht. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Birgit Honé (SPD) spricht. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Metropolregion Hamburg könnte bei der Technologie des regenerativ erzeugten Wasserstoffs eine weltweite Spitzenstellung einnehmen. Dazu müsse sie allerdings ihre Potenziale in diesem Bereich ausschöpfen, teilte die Metropolregion nach einer Sitzung ihres Regionsrats am Donnerstag in Hamburg. «Wir haben eine Riesenchance für einen Schritt nach vorn», sagte die niedersächsische Regionalministerin Birgit Honé (SPD).

Die Entscheidung des Berliner Koalitionsausschusses für zusätzliche Investitionen in die Wasserstoff-Wirtschaft bedeuteten ebenso Rückenwind wie die geplanten EU-Programme zur ökologischen Erneuerung der europäischen Wirtschaft.

Die Vertreter der vier Bundesländer der Metropolregion, Kreise und Kommunen, Wirtschaftsvertreter und Gewerkschaften berieten in Hamburg über die Folgerungen aus einem Gutachten der OECD zur Metropolregion vom vergangenen Herbst. Darin war deutlich geworden, dass die Innovationsfähigkeit und Produktivität der Region hinter vergleichbaren Wirtschaftsräumen im Süden Deutschlands zurückbleibt und Potenziale brachliegen, trotz attraktiver Branchen wie zum Beispiel Luftfahrtindustrie und Medizintechnik.

Der Regionsrat hat nun zehn Bereiche identifiziert, die vorrangig angegangen werden sollen. Dazu zählen neben erneuerbarer Energie und Wasserstoff zum Beispiel eine gemeinsame Fachkräftestrategie, die Einrichtung eines Kompetenzzentrums Mobilität und ein kundenfreundlicher Umbau des grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehrs.

Eine wichtige Rolle spiele für die Metropolregion auch die Entwicklung der Randbereiche. Etwa zwei Drittel der rund 5,3 Millionen Einwohner der Metropolregion wohnen nicht in Hamburg oder anderen Städten. «Wie bringen wir Innovationen in die Fläche», fragte Andreas Rieckhof, Staatsrat in der Hamburger Wirtschaftsbehörde und Vorsitzender des Regionsrats. Eine wichtige Rolle spielten dabei auch «weiche» Faktoren wie die Versorgung mit Wohnraum. Die Metropolregion plane deshalb ein gemeinsames Monitoring des Wohnungsmarkts. Für die verschiedenen Themenfelder sollen bis Mitte kommenden Jahres erste Ergebnisse vorliegen.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren