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Minister Tonne: Mittel für Ganztagsbetreuung unzureichend

14.11.2019 - Hannover/Bremen (dpa/lni) - Bei dem vom Bundeskabinett beschlossenen Anrecht auf Ganztagsbetreuung für Grundschüler sieht Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne den Bund in der Pflicht. «Der Gesamtbetrag von insgesamt zwei Milliarden Euro für Investitionen für alle Länder ist nicht ausreichend», sagte Tonne dem «Weser-Kurier» (Freitag). Zwar sei das Ziel bildungspolitisch richtig. «Aber wenn der Bund einen Rechtsanspruch formuliert, dann muss er dafür sorgen, dass dieser von den Ländern und Kommunen auch umgesetzt werden kann», sagte der SPD-Politiker.

  • Grant Hendrik Tonne (SPD), Kultusminister. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Grant Hendrik Tonne (SPD), Kultusminister. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Grundschulkinder von der 1. bis zur 4. Klasse ab 2025 ein Anrecht auf eine Ganztagsbetreuung haben. Das Kabinett hatte dafür am Mittwoch in einem ersten Schritt die Einrichtung eines Sondervermögens in Höhe von zwei Milliarden Euro beschlossen. Minister Tonne kritisierte, dass der Bund sich bisher nicht an den viel höheren Personalkosten beteiligen wolle. «Investitionen in Räume machen noch keinen Ganztag», sagte er.

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