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Krankenhäuser halten Landesförderung für viel zu gering

14.06.2018 - Hannover (dpa/lni) - Die am Mittwoch beschlossenen Investitionen für Kliniken im Land reichen aus Sicht der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG) bei weitem nicht aus. Es bleibe bei der seit Jahren nicht veränderten Summe von 120 Millionen Euro, kritisierte Verbandsdirektor Helge Engelke am Donnerstag. Der Investitionsstau belaufe sich aber auf mindestens 1,3 Milliarden Euro. Enttäuschend sei zudem, dass ein noch von der Vorgängerregierung verabschiedetes Sondervermögen noch nicht vollständig an die Krankenhäuser ausgezahlt worden sei. Die NKG appellierte an die Landesregierung, die Investitionsmittel während der Haushaltsklausur Ende Juni spürbar anzuheben. «Die Zeit des Sparens muss beendet werden», forderte Engelke.

  • Helge Engelke, Verbandsdirektor der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG). Foto: Sebastian Gollnow/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Helge Engelke, Verbandsdirektor der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG). Foto: Sebastian Gollnow/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH