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Ministerium: Gefängnisse gegen Drohnen gut gerüstet

17.01.2021 - Die niedersächsischen Justizbehörden rechnen mit einer Zunahme des Phänomens illegaler Drohnenflüge über Gefängnissen. Natürlich werde auch mit modernen Mitteln versucht, unbemerkt Material in die Anstalten zu bringen, sagte ein Sprecher des Justizministeriums der Deutschen Presse-Agentur. «Besonders gefragt sind Drogen und Handys.» Die Justizvollzugsanstalten gingen aber mit der Zeit und seien gut gerüstet - auch bei der Drohnenabwehr, betonte er mit Blick auf ein seit Februar laufendes Testprojekt zur «Drohnendetektion».

  • Mit einer anmontierten Kamera schwebt eine Drohne eines Fotografen durch die Luft. Foto: Felix Frieler/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mit einer anmontierten Kamera schwebt eine Drohne eines Fotografen durch die Luft. Foto: Felix Frieler/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Justizvollzug in Niedersachsen verfüge derzeit über ein derartiges mobiles System, das an verschiedenen Orten eingesetzt werde. Damit könnten in Echtzeit Flugobjekte, die zuvor festgelegte Alarmzonen passieren, erfasst und visuell verfolgt werden. Eine Deaktivierung von Drohnen etwa durch Störfrequenzen ist nicht vorgesehen. Es handle sich um ein reines Warnsystem, das seit Februar sechs Fälle dokumentiert habe. Acht Drohnenüberflüge seien zudem akustisch wahrgenommen worden, in einem Fall seien dabei abgeworfene Drogen und ein Handy sichergestellt worden.

«Früher wurde die Feile in den Kuchen eingebacken - aber die Zeiten ändern sich», so der Sprecher. Er wies auch auf die möglichen Konsequenzen für die Drohnenpiloten hin. Nach der gültigen sogenannten Drohnen-Verordnung unterlägen Justizvollzugseinrichtungen einem Überflugverbot. Zudem sei es nach der Luftverkehrsordnung verboten, Gegenstände aus Luftfahrzeugen abzuwerfen. Verstöße würden mit einer Geldbuße geahndet.

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