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Ministerium: JVA Lingen ungeeignet für Clan-Mitglied

20.02.2020 - Hannover (dpa/lni) - Das Justizvollzugskrankenhaus in Lingen ist nach Einschätzung des niedersächsischen Justizministeriums für die Unterbringung des schwerverletzten mutmaßlichen Clan-Mitglieds aus Montenegro ungeeignet. Die Einrichtung sei nicht dafür ausgelegt, Menschen mit Schussverletzungen zu behandeln, sagte ein Ministeriumssprecher am Donnerstag. Die Polizei hatte zuvor nach Angaben des Amtsgerichts in Hannover einen erneuten Antrag auf Schutzgewahrsam gestellt. In Abstimmung mit dem niedersächsischen Innenministerium hatte die Stadt Hannover die Ausweisung des 35-Jährigen beschlossen.

  • Ein Blick auf die Justizvollzugsanstalt Lingen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Blick auf die Justizvollzugsanstalt Lingen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Patient soll in eine blutige Clan-Fehde um Drogengeschäfte verwickelt sein. Bereits am 7. Februar war das mutmaßliche Mafia-Mitglied aus Montenegro eingeflogen, um Ende Januar erlittenen Schussverletzungen an der Medizinischen Hochschule Hannover behandeln zu lassen. Das Klinikum wird sichtbar von der Polizei bewacht.

Schon in der vergangenen Woche hatte die Polizei laut Amtsgericht einen ersten Antrag auf Schutzgewahrsam gestellt, dieser war allerdings auf sechs Tage befristet und ist inzwischen ausgelaufen.

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