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Mutmaßlicher Anstifter für Brand vor Gericht

27.05.2020 - Am Landgericht Braunschweig startet heute der Prozess gegen einen 46-Jährigen, der die Brandlegung in einem Mehrfamilienhaus beauftragt haben soll. Noch am Tag des Feuers soll der Beschuldigte bei seiner Versicherung Ansprüche in Höhe von rund 775 000 Euro angemeldet haben. Dem Angeklagten wird Anstiftung zur schweren Brandstiftung und Betrug vorgeworfen. (Az.: 4 KLs 202)

  • Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

2012 soll der Mann in Braunschweig ein sanierungsbedürftiges Mehrfamilienhaus gekauft haben, um dieses abzureißen und ein Neubauprojekt zu verwirklichen. Da sich ein Mieter weigerte auszuziehen und eine Räumungsklage scheiterte, soll der Angeklagte die Zerstörung des Hauses beschlossen haben. Er selbst oder ein Mittelsmann soll einen Brandstifter mit der Brandstiftung beauftragt haben. 2018 brannte das Gebäude nieder.

In einem ersten Prozess im November 2019 wurde der Täter wegen schwerer Brandstiftung zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Nachdem der Bundesgerichtshof die Revision dagegen als unbegründet zurückwiesen hat, ist dieses Urteil bereits rechtskräftig.

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