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Nach heftigen Gewittern vorerst Ruhe in Niedersachsen

16.06.2019 - Dicke Hagelkörner, Blitzeinschläge, Überschwemmungen: Zu Beginn des Wochenendes waren vor allem die Landkreise Hildesheim und Uelzen von Unwetter betroffen. In den kommenden Tagen ist die Gefahr erst einmal gebannt. Ab Mittwoch droht dann aber wieder Unheil.

  • Das Standbild aus einem Video zeigt ein Unwetter mit Blitzen über dem Deister. Foto: TNN © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Standbild aus einem Video zeigt ein Unwetter mit Blitzen über dem Deister. Foto: TNN © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hannover/Alfeld (dpa/lni) - Nach heftigen Unwettern mit großen Hagelkörnern und Blitzeinschlägen beruhigt sich die Wetterlage in Niedersachsen in den kommenden Tagen vorerst. «Ein Hochdruckgebiet von Frankreich zieht in den Nordosten und bringt Sonne und sommerliche Temperaturen», sagte Sonja Stöckle vom Deutschen Wetterdienst am Sonntag.

Mittwoch werde mit Temperaturen von bis zu 32 Grad im Binnenland der heißeste Tag in Niedersachsen. Der Meteorologin zufolge könnten vereinzelte Gewitter auftreten, aber nicht unwetterartig. «Ab Mittwoch besteht dann aber wieder erhöhte Gewittergefahr.»

Am Wochenende war in der Nacht zum Samstag über Hannover und dem Weserbergland ein Gewitter mit heftigem Regen und Hagel niedergegangen. Die Feuerwehr musste Dutzende Male ausrücken, weil Keller vollliefen, Straßen unter Schlamm oder Wasser standen.

In Alfeld an der Leine (Kreis Hildesheim) schlugen bis zu sechs Zentimeter dicke Hagelkörner ein, wie Einsatzleiter Michael Buuß von der örtlichen Feuerwehr sagte. Der Hagel beschädigte Autos und Carports. Der Regen schwemmte Erde von den Äckern auf mehrere Straßen. Am Sonntag waren deshalb nach Polizeiangaben noch immer Straßen in dem Ort gesperrt.

Wegen des heftigen Unwetters wurden auch in Uelzen und Sehnde Straßen überschwemmt. In Sehnde waren nach Angaben der Feuerwehr zudem mehrere Keller vollgelaufen. Auch in den Landkreisen Hameln und Holzminden an der Weser hatte die Feuerwehr nach Angaben der Leitstelle viel zu tun.

In Ebstorf in der Lüneburger Heide brannte nach einem Blitzeinschlag am Samstag der Dachstuhl eines Einfamilienhauses. Die Bewohner waren durch den Knall des Blitzeinschlags aufgewacht und konnten sich in Sicherheit bringen. Die Polizei bezifferte den Sachschaden auf 40 000 Euro.

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