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Nach tödlichen Messerstichen steht 29-Jähriger vor Gericht

15.01.2021 - Nach dem gewaltsamen Tod eines 51-Jährigen am Ufer der Sagter Ems im Landkreis Cloppenburg hat am Freitag vor dem Landgericht Oldenburg der Prozess gegen einen 29-Jährigen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann heimtückischen Mord vor. Den Ermittlungen zufolge soll der Deutsche den 51-Jährigen am 25. September mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt haben. Zwei Tage später entdeckte ein Spaziergänger den leblosen Körper in der Gemeinde Saterland am Flussufer.

  • Eine Außenaufnahme des Landgerichts Oldenburg. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Außenaufnahme des Landgerichts Oldenburg. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zum Auftakt der Verhandlung gab der Angeklagte die Messerstiche auf seinen Bekannten zu, wie ein Gerichtssprecher sagte. Nach Darstellung des 29-Jährigen waren die beiden Männer in Streit geraten. Da der 51-Jährige körperlich überlegen gewesen sei, habe er das Messer benutzt, so der Angeklagte. Er habe seinen Bekannten aber nicht töten wollen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 29-Jährigen neben Mord auch gefährliche Körperverletzung vor. Den Ermittlungen zufolge soll der Mann Mitte August 2020 in Friesoythe im Kreis Cloppenburg seinen Schwager mit einem Messer verletzt haben. Zu diesem Vorwurf äußerte sich der Angeklagte zum Prozessauftakt nicht, wie der Gerichtssprecher sagte. Das Landgericht hat weitere Verhandlungstermine anberaumt. (Az. 5 KS 22/20)

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