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Naturschützer befürchten schwieriges Storchenjahr

25.04.2020 - Noch brüten die Storchenpaare - doch wenn die Trockenheit anhält, könnte in ein, zwei Wochen nach dem Schlüpfen das Lieblingsessen der Storchenbabys knapp sein. «Die Jungstörche sind wegen ihrer kleinen Schnäbel auf Regenwürmer angewiesen», sagte der Sprecher der Umweltorganisation Nabu in Niedersachsen, Philip Foth. Aber Regenwürmer verziehen sich bei langer Trockenheit in tiefere Erdschichten. Das Futter für den Nachwuchs wird bei den Weißstörchen nicht zerkleinert, sondern komplett geschluckt. Erst später können sie auch größere Frösche verspeisen.

  • Ein Storch landet auf einem Horst neben einem brütenden Storch. Foto: Julian Stratenschulte/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Storch landet auf einem Horst neben einem brütenden Storch. Foto: Julian Stratenschulte/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Wir rechnen mit einem extrem schwierigen Jahr und machen uns große Sorgen», sagte Foth. Das Rekordjahr 2019, als 1133 Storchenpaare 2463 Jungstörche in Niedersachsen zur Welt brachten, dürfte sich nicht wiederholen. Genaueres weiß man aber erst im Herbst. Dann steht fest, wie viele Jungstörche überlebt haben. Wenn die Nahrung in der Aufzuchtphase zu knapp ist, dann stoßen Störche ihren Nachwuchs schon mal aus dem Nest. «Die sind da nicht zimperlich. Natur pur eben», sagte Foth. Wenn es also schlecht läuft, überlebt von drei Jungtieren im Storchenhorst nur eins, oder auch gar keins.

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