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Niedersachsen hatte 2020 nach Bayern die meisten Badetoten

09.03.2021 - Mit 50 Ertrunkenen gehört Niedersachsen zu den Bundesländern mit den meisten tödlichen Badeunfällen - nur Bayern verzeichnete im vergangenen Jahr mehr (79). Das geht aus Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hervor, die am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurden.

  • Eine Person der DLRG beobachtet das Geschehen im Wasser. Foto: DLRG/Arno Schwamberger/DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft/obs © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Person der DLRG beobachtet das Geschehen im Wasser. Foto: DLRG/Arno Schwamberger/DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft/obs © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Flüsse und Seen sind nach wie vor die größten Gefahrenquellen. Nur vergleichsweise wenige Gewässerstellen werden von Rettungsschwimmern bewacht», wird DLRG-Präsident Achim Haag in einer Mitteilung zitiert. Die tödlichen Unfälle an den Strandabschnitten der Nord- und Ostsee gingen demnach im Vergleich zu 2018 und 2019 weiter zurück. An den Küsten zwischen Borkum und Usedom starben 21 Menschen - 6 davon in der Nordsee.

Deutschlandweit ertranken mindestens 378 Menschen, das waren neun Prozent weniger als im Vorjahr. Viele Monatszahlen sind verglichen mit dem Vorjahr rückläufig, doch im August gab es einen auffällig starken Anstieg - von 45 im Jahr 2019 auf 117.

«Besonders das heiße Sommerwetter im August lud die Menschen zu spontanen Ausflügen an die Binnengewässer und die Strände an Nord- und Ostsee ein», so Haag. Dadurch, dass wegen der Corona-Pandemie viele Menschen in Deutschland geblieben seien, sei der Andrang teilweise sehr groß gewesen.

Betroffen sind auch immer wieder Kinder und junge Menschen. 18 Kinder im Vorschul- und 5 im Grundschulalter starben im Wasser. «Hier ist sicherlich die bereits an sich zurückgehende Schwimmfertigkeit bei den Kindern eine Ursache, was das Corona-Jahr 2020 durch längerfristig geschlossene Bäder leider nur verschlimmert hat», erklärte Haag.

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