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Plädoyers im Prozess zu Misshandlung mit Hundebox erwartet

02.10.2019 - Hannover (dpa/lni) - Im Misshandlungsprozess gegen eine 44-Jährige, die ihre kleine Tochter in eine Hundebox gesperrt haben soll, werden heute die Plädoyers erwartet. Zunächst (9.00 Uhr) werde wahrscheinlich noch ein Gutachter gehört, sagte ein Sprecher des Landgerichts Hannover. Die Frau soll zwischen August 2016 und September 2017 ihr Kind unter anderem mit einer Peitsche geschlagen haben, um die damals Sechs- beziehungsweise Siebenjährige zu bestrafen. Sie soll das Mädchen auch gezwungen haben, ein elektrisches Hundehalsband zu tragen, und mindestens einmal einen Stromstoß ausgelöst haben.

  • Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zum Prozessauftakt hatte die Hundebesitzerin die meisten Vorwürfe bestritten und lediglich eingeräumt, das Kind einmal für kurze Zeit eingesperrt zu haben, als es bereits vorher in der Box mit Kuscheltieren gespielt habe. Dagegen berichtete der Vater des Mädchens als Zeuge an einem anderen Verhandlungstag von Gewalt. Das Mädchen habe das Elektrohalsband tragen müssen, sagte der Mann. Er lebte im Tatzeitraum getrennt von der Mutter.

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