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Prozessauftakt: 30-Jähriger soll Mann erstochen haben

26.05.2020 - Ein 30 Jahre alter Mann muss sich seit Dienstag vor dem Landgericht Stade wegen des Vorwurfs des Totschlags verantworten. Er soll im November 2019 in einer Flüchtlingsunterkunft in Fredenbeck (Kreis Stade) mit einem Küchenmesser auf einen 47-Jährigen eingestochen und ihn dabei getötet haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er zum Tatzeitpunkt schuldunfähig war. (Az.: 113 Js 17876 20)

  • Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Gegen den Beschuldigten wird ein sogenanntes Sicherungsverfahren geführt. Dabei muss die 3. Große Strafkammer prüfen, ob von dem Mann weiterhin eine Gefahr ausgeht und daher eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus erforderlich ist. Insgesamt sind acht Verhandlungstage angesetzt.

Das 47-jährige Opfer war damals mit lebensgefährlichen Verletzungen zu einem Supermarkt gelaufen und dort vor der Tür zusammengebrochen. Wenig später starb er in einer Klinik. Der Mann aus Nigeria lebte in einer Unterkunft für Asylbewerber. Dort kam es nach ersten Erkenntnissen zu dem Streit mit dem mutmaßlichen Täter, einem aus dem Sudan stammenden Mann.

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