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Reimann: Weiter telefonische Krankschreibungen ermöglichen

10.07.2020 - Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, telefonische und digitale Krankschreibungen wieder zu ermöglichen. «In Zeiten von Corona gilt es mehr denn je, die Potenziale zu nutzen. Patientinnen und Patienten müssen sich keinem zusätzlichen Infektionsrisiko aussetzen», plädierte sie am Freitag bei ihrem Besuch der Kassenärztlichen Vereinigung in Braunschweig. Für die bevorstehende Erkältungssaison und ein potenziell wieder ansteigendes Infektionsgeschehen sollten die Möglichkeiten eingeräumt werden.

  • Carola Reimann (SPD), Sozialministerin in Niedersachsen, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Carola Reimann (SPD), Sozialministerin in Niedersachsen, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die bundesweite Sonderregelung war zum 1. Juni ausgelaufen. Der Deutsche Hausärzteverband hatte gefordert, die Sonderregelung mindestens bis Ende Juni zu verlängern. Der Bundesausschuss begründete, dass inzwischen die Ausstattung mit Masken und anderer Schutzausrüstung weitestgehend gewährleistet sei. Viele Praxen hätten Hygienekonzepte, so dass Patienten zum Arzt könnten, ohne sich erhöhten Infektionsrisiken auszusetzen.

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