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Reimann über Brief-Panne: «Sicher nicht noch einmal machen»

26.01.2021 - Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann (SPD) hat Fehler bei der Zustellung von Info-Schreiben über die Corona-Impfungen eingeräumt. «Das werden wir sicher nicht noch einmal machen», sagte die Sozialdemokratin der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Dienstag). Vergangene Woche waren Briefe der niedersächsischen Landesregierung zum Impfstart für Über-80-Jährige auch an mehrere Verstorbene geschickt worden. Mit den Schreiben, für die die Post eigene und unvollständige Adresslisten nutzte, sollten Menschen über 80 Jahre über die ab Februar für sie anstehende Impfmöglichkeit in Niedersachsen informiert werden. Parallel zu der Briefaktion des Ministeriums werden Betroffene auch von ihrer Kommune angeschrieben, die dafür ihre Meldedaten nutzt.

  • Carola Reimann (SPD) spricht während einer Pressekonferenz im Landtag. Foto: Ole Spata/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Carola Reimann (SPD) spricht während einer Pressekonferenz im Landtag. Foto: Ole Spata/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Reimann wehrte sich gegen Kritik am Corona-Krisenmanagement der Landesregierung. Es störe sie, dass manche Dinge nur wenig wahrgenommen würden. «Wir stehen in Niedersachsen sowohl bei der Zahl der Neuinfektionen als auch mit Blick auf die Todeszahlen noch vergleichsweise gut da», sagte sie der Zeitung. In Niedersachsen lag der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen 7 Tagen am Montagmorgen laut Landesgesundheitsamt bei 88,6, die Zahl der Verstorbenen bei 2986.

«Auch bei den täglichen Impfungen und der Quote von geimpften Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeheimen liegen wir im Vergleich der Länder regelmäßig in der Spitzengruppe», sagte die Ministerin. Die Impfquote lag in Niedersachsen nach Angaben des RKI bis Sonntag bei 1,6 Prozent - sie gehört damit zu den niedrigsten unter allen Bundesländern. Vergangene Woche hatte der Corona-Krisenstab der Landesregierung verkündet, dass es wegen reduzierter Lieferungen des Biontech/Pfizer-Impfstoffs zu Verzögerungen bei der Impfkampagne gegen das Coronavirus kommen wird.

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