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SPD-Generalsekretär: Künftige Parteispitze unterstützen

08.09.2019 - Bremen (dpa/lni) - SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat an seine Partei appelliert, künftige SPD-Vorsitzende besser zu unterstützen. Das Verfahren zur Suche nach einer neuen Parteiführung laufe gut, sagte Klingbeil bei der vierten Regionalkonferenz der Partei am Sonntag in Bremen. «Der Weg ist richtig, die Mitglieder in den Mittelpunkt zu stellen.» Wenn nach dem Verfahren mit insgesamt 23 Regionalkonferenzen eine neue Führung gewählt worden sei, müsse sich die ganze Partei aber geschlossen hinter die neue Spitze stellen. «Wer dann gewählt wird, hat es verdient», sagte Klingbeil.

  • Der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil eröffnet im Kurhaus die SPD-Regionalkonferenz. Foto: Peter Endig © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil eröffnet im Kurhaus die SPD-Regionalkonferenz. Foto: Peter Endig © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Insgesamt stellten sich sieben Kandidatenduos vor, Einzelbewerber Karl-Heinz Brunner war am Sonntag krankheitsbedingt in Bremen nicht dabei. In den Fragen aus dem Publikum ging es unter anderem um die Zukunft der SPD nach einem möglichen Ausstieg aus der großen Koalition.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius kandidiert gemeinsam mit Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping. Pistorius betonte, nach der Kür der neuen SPD-Spitze würden sich die unterlegenen Kandidaten nicht in den Schmollwinkel zurückziehen. «Wir treten ja nicht an, um wieder zu gehen. Wir wollen bleiben», sagte Pistorius.

In Niedersachsen sind weitere SPD-Regionalkonferenzen in Oldenburg (15. September) und Braunschweig (27. September) geplant. Wenn in der anschließenden Mitgliederbefragung kein Bewerber mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommen, gibt es zwischen Erst- und Zweitplatzierten eine weitere Abstimmung. Die Delegierten des SPD-Parteitags in Berlin sollen dann im Dezember den neuen Vorsitz bestätigen.

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