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SPD spürt Schwung durch Mitgliederentscheid über Vorsitz

24.09.2019 - Der Entscheid über den Parteivorsitz verhilft der SPD im Norden zu einem Schwung, der bei etlichen Wahlen zuletzt gefehlt hat. Auf den Regionalkonferenzen wird diskutiert - und es melden sich auch neue Mitglieder an. Dennoch sinken die Mitgliederzahlen weiter.

  • Ein SPD-Logo ist in der Parteizentrale an einer roten Wand zu sehen. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein SPD-Logo ist in der Parteizentrale an einer roten Wand zu sehen. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hannover/Bremen (dpa/lni) - Angesichts des Mitgliederentscheids und der Regionalkonferenzen zur Bestimmung des neuen Parteivorsitzes verspürt die SPD im Norden frischen Schwung. Es meldeten sich neue Mitglieder in Niedersachsen und Bremen an, teilte die Partei mit. «Der Zulauf ist groß zu den Regionalkonferenzen, in Niedersachsen nehmen viele Parteimitglieder und auch viele sonstige Interessierte das Angebot wahr», sagte Ministerpräsident Stephan Weil. Es werde lebhaft diskutiert und auch in den Medien könnten sich SPD-Mitglieder ein gutes Bild von den Bewerberinnen und Bewerbern machen. «Dieser Diskussionsprozess wird der SPD gut tun», meinte Weil.

«Wir hören aus ganz vielen Ortsvereinen, dass insbesondere viele junge Menschen jetzt eintreten, um mitzubestimmen», sagte der stellvertretende SPD-Landesgeschäftsführer Axel Rienhoff in Hannover. 1108 neue Mitglieder gewann die SPD in Niedersachsen seit Jahresbeginn, 92 davon seit dem 1. Juli und 194 davon wiederum nach dem 1. September. Stichtag für einen Eintritt, um bei der Mitgliederbefragung mitzuentscheiden, ist der 16. September.

Seit Jahresbeginn verlor die SPD in Niedersachsen aber zugleich 1367 Mitglieder, Hauptursache sind Sterbefälle. Landesweit können nach derzeitigem Stand 55 227 Mitglieder abstimmen.

Auch in Bremen mobilisiert der Mitgliederentscheid die SPD. «Dass das gewählte Verfahren zur Findung der neuen Parteispitze für die Mitglieder spannend ist und begrüßt wird, ist an der Beteiligung an den Regionalkonferenzen deutlich zu sehen», sagte Landesgeschäftsführer Roland Pahl. Bislang seien die Konferenzen ein Erfolg. «Unsere Erwartungen wurden übertroffen.» Bei der Regionalkonferenz am 8. September in Bremen habe es einen fairen Wettstreit unter den Teams gegeben: «Die SPD ist lebendig und diskussionsfreudig, so wie im Land Bremen ganz traditionell.» 4101 Mitglieder sind stimmberechtigt.

Auch die Bremer SPD verlor seit Jahresbeginn mehr Mitglieder als sie neue hinzugewann, auch hier spielt der demografische Wandel die Hauptrolle. 107 Menschen traten neu in die Partei ein.

Auf die insgesamt 23 Regionalkonferenzen folgt eine Mitgliederbefragung online und per Brief. Sieben Kandidaten-Duos und ein Einzelbewerber sind angetreten. Erhält niemand mehr als 50 Prozent der Stimmen, gibt es eine Stichwahl. Das Ergebnis soll von den Delegierten des SPD-Parteitags Anfang Dezember in Berlin bestätigt werden.

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