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Sanierung von Bohrstellen-Leck auf Erdölfeld beginnt

13.11.2019 - Nordhorn/Kassel (dpa/lni) - Nach Umweltschäden durch ein Leck auf einem Erdölfeld in Emlichheim in der Grafschaft Bentheim beginnt die Wintershall Dea mit der Sanierung der Bohrstelle. Dort waren nahe der niederländischen Grenze von 2014 bis 2018 unbemerkt bis zu 220 Millionen Liter gesundheitsschädliches Lagerstättenwasser ausgetreten. Das Wasser solle aus verschiedenen Tiefen aus dem Untergrund herausgeholt werden, teilte der Leiter der Wintershall Dea Deutschland, Dirk Warzecha, am Mittwoch mit. Ein spezieller Pumpversuch werde etwa drei Monate dauern, dafür liege seit Dienstag eine Genehmigung des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) vor.

  • Tiefpumpen stehen auf dem Gelände der Wintershall Dea in Emlichheim. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Tiefpumpen stehen auf dem Gelände der Wintershall Dea in Emlichheim. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das zurückgeförderte Lagerstättenwasser soll über eine Einpressbohrung zurück in die eigentliche Lagerstätte in einer Tiefe von etwa 1000 Metern gepumpt werden. Die Ergebnisse von insgesamt 101 Proben des Grund- und Oberflächenwassers zeigen nach Angaben von Warzecha keine Gefahr für Menschen, Tiere und Pflanzen. Das Unternehmen will aber für Überwachungsmaßnahmen die 15 vorhandenen Messstellen um acht erweitern und rechnet mit einem mehrjährigen Sanierungsprozess.

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