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Silvia Breher aus Niedersachsen zur CDU-Vizechefin gewählt

22.11.2019 - Leipzig (dpa) - Die CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher aus dem Oldenburger Münsterland ist neue stellvertretende Parteivorsitzende. Der Parteitag in Leipzig wählte sie am Freitag mit 82 Prozent zur Nachfolgerin von Ursula von der Leyen, die als EU-Kommissionspräsidentin nach Brüssel wechselt. Breher war die einzige Kandidatin.

  • Silvia Breher (r.) nach der erfolgreichen Wahl mit Annegret Kramp-Karrenbauer. Foto: Michael Kappeler/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Silvia Breher (r.) nach der erfolgreichen Wahl mit Annegret Kramp-Karrenbauer. Foto: Michael Kappeler/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die 46-Jährige ist nun eine von insgesamt fünf Stellvertretern der Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer, darunter die zweite Frau neben Agrarministerin Julia Klöckner. Nach dem ungeschriebenen regionalen Proporz stand es der Niedersachsen-CDU zu, eine Nachfolgerin für die ebenfalls von dort stammende von der Leyen aufzustellen. Breher ist Juristin, Mutter von drei Kindern und sitzt seit zwei Jahren im Bundestag. Sie kümmert sich dort unter anderem um das Thema Landwirtschaft und ländliche Räume.

Breher sieht sich als Quereinsteigerin - ohne die klassische Ochsentour durch die Partei, ohne die übliche CDU-Sozialisation in der Jungen Union. Sie arbeitet erst seit 2017 im Bundestag.

Sie sei aber auch kein politischer Neuling, betonte die 46-Jährige vor ihrer Wahl: «Ich komme aus der Landjugend.» Dort und in verschiedenen anderen Vereinen sei sie schon lange politisch aktiv. «Landwirtschaft und ländlicher Raum gehören zu meiner DNA», sagte sie.

Breher wuchs auf einem Bauernhof im Kreis Cloppenburg auf, als älteste von drei Schwestern. «Das hat mich geprägt.» Sie studierte Jura und ließ sich später als Anwältin nieder.

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