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Standesämter merken noch keinen Hochzeitsboom 2021

11.01.2021 - Große Hochzeitsfeiern sind im vergangenen Jahr kaum möglich gewesen. Etliche Paare haben ihre Trauung deswegen verschoben - folgt in Niedersachsen jetzt eine Flut an Hochzeiten im neuen Jahr? Das Land hat dazu eine klare Meinung.

  • Ein frisch vermähltes Brautpaar zeigt nach der Eheschließung im Rathaus die Eheringe. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein frisch vermähltes Brautpaar zeigt nach der Eheschließung im Rathaus die Eheringe. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Etliche Paare haben ihre Heirat im vergangenen Jahr aufgeschoben - eine erhöhte Nachfrage nach Hochzeitsterminen gibt es bei den Standesämtern in Niedersachsen für 2021 aber bisher nicht. Und die niedersächsische Landesregierung rät sogar angesichts der verschärften Corona-Infektionslage derzeit von Hochzeiten ab. «Wir bitten alle darum, wenn irgendwie möglich, in den nächsten Wochen von einer Hochzeit abzusehen», sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Freitag.

Beim Standesamt in Hannover gingen zwar schon viele Anfragen für das neue Jahr ein, allerdings seien die Reservierungen bisher eher auf dem Niveau der Vorjahre, sagte ein Sprecher der Stadt. Auch in Wolfsburg und Göttingen liegen die Nachfragen etwa im selben Rahmen wie im Jahr zuvor.

Ein Sprecher des Standesamtes in Göttingen sagte, viele Paare würden in diesem Jahr ausgefallene Orte für ihre Hochzeiten eher meiden und stattdessen ein Standesamt in der Nähe ihres Wohnortes wählen. Grund dafür sind auch die Unsicherheiten im Bezug auf die Reise- und Gästebeschränkungen. Standesamtliche und kirchliche Trauungen sind aktuell in Niedersachsen zwar weiterhin möglich, allerdings unter strikter Beachtung der Kontaktbeschränkungen.

In Osnabrück sind die Paare verhaltener als in den vergangenen Jahren. Nach Angaben eines Sprechers der Stadt wurden dort im vergangenen Jahr einige Hochzeiten auf das neue Jahr verschoben, allerdings hätten andere Paare ihre Zeremonie auch ohne Ersatztermin einfach abgesagt.

Das Standesamt auf der Nordseeinsel Juist hat bisher schon etwa zwei Drittel der Hochzeitstermine für das laufende Jahr vergeben. Auch hier liegt man aber im Schnitt der letzten Jahre, sagte ein Sprecher des Standesamtes. «Es ist schon merkbar, dass sich die Paare momentan etwas zögerlich um die wenigen zu vergebenden Termine bemühen und auch eher im Sommer oder Herbst Termine reservieren als im Frühjahr 2021», sagte ein Sprecher. Etwa zehn Prozent Hochzeiten auf Juist seien im vergangenen Jahr abgesagt oder auf das neue Jahr verschoben worden. Seit zwei Jahren können sich Paare direkt am Strand von Juist trauen lassen, 2020 nutzten rund 60 Prozent aller dort getrauten Paare dieses Angebot.

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