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Stars und internationale Premieren beim Oldenburger Filmfest

09.09.2019 - Die Kreativität von Filmschaffenden steht beim Internationalen Filmfest Oldenburg im Mittelpunkt. Die gezeigten Werke sind dabei höchst unterschiedlich. Sogar ein Porno ist in diesem Jahr dabei.

  • Bella Thorne, Schauspielerin aus den USA. Foto: Arthur Mola/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bella Thorne, Schauspielerin aus den USA. Foto: Arthur Mola/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Oldenburg (dpa/lni) - Prominente wie die US-Schauspielerin Bella Thorne und rund 50 Filme werden vom kommenden Mittwoch an beim Internationalen Filmfest Oldenburg erwartet. Als Eröffnungsfilm steht «Lara» von Regisseur Jan-Ole Gerster auf dem Programm. Darin spielt Corinna Harfouch eine Mutter, die sich mit ihrer Vergangenheit und der Beziehung zu ihrem Sohn auseinandersetzt. «Lara Jenkin ist mit einer Leere in ihrem Leben konfrontiert, die auch an ihrem Geburtstag nicht aussetzen will. Nicht einmal ihr Sohn Victor scheint sich zu melden», schreiben die Veranstalter über das Drama.

Eine Weltpremiere zeigt die 21-jährige US-Amerikanerin Bella Thorne mit ihrem 30-minütigen Streifen «Her & Him». Der Pornofilm zeige ein Katz-und-Maus-Spiel um Dominanz, hieß es. Zu den prominenten Gästen, die in Oldenburg erwartet werden, zählen auch die 62-jährige US-Schauspielerin Amanda Plummer («Pulp Fiction») und der 80-jährige Autor, Filmemacher und Schauspieler Burkhard Driest, den die Organisatoren mit einer Hommage ehren. Driest arbeitete mit Regisseuren wie Werner Herzog und Rainer Werner Fassbinder zusammen. In Oldenburg werden die Filme «Die Verrohung des Franz Blum», «Querelle» und «Annas Mutter» gezeigt.

Zum Programm des 26. Filmfestivals in Oldenburg gehören Werke aus verschiedenen Ländern und Genres - darunter internationale Premieren. Ziel der Veranstalter ist, dem visionären Filmemachen eine Plattform zu geben und die Kreativität der Künstler hervorzuheben. Interessierte sollen sich austauschen und inspirieren lassen, junge Talente entdeckt und gefördert werden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Independent Film.

Wie in den Vorjahren wird die Justizvollzugsanstalt in Oldenburg für drei Tage zu einer festen Spielstätte des Festivals. Die Gefängnisinsassen sollen so ein kulturelles Angebot, die Besucher Einblicke in die Gefängniswelt bekommen. Das Festival endet am Sonntag, den 15. September.

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