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Streit um Polizeikosten bei Fußballspielen

20.07.2019 - Mainz/Bremen (dpa/lni) - In der Kontroverse um hohe Polizeikosten bei Fußballspielen hat der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz seinen Bremer Kollegen Ulrich Mäurer (beide SPD) nach Mainz eingeladen. «Wir wollen nach den Sommerferien unsere Schlussfolgerungen aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts deutlich machen, auch mit Blick auf die DFL im benachbarten Frankfurt», sagte Lewentz der Deutschen Presse-Agentur. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) lehnt eine Beteiligung der Vereine an zusätzlichen Polizeikosten bei Hochrisikospielen entschieden ab.

  • Polizeiautos parken. Foto: Christophe Gateau/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizeiautos parken. Foto: Christophe Gateau/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Inzwischen liege auch das schriftliche Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig vor, wonach Mehrkosten der Polizei durch Fußballspiele grundsätzlich der Deutschen Fußball Liga in Rechnung gestellt werden dürfen. «Es bestätigt unsere Einschätzung, dass eine Kostenbeteiligung zulässig ist und im Interesse der Allgemeinheit und der Steuerzahler auch umgesetzt werden sollte», sagte Lewentz bei einem Redaktionsbesuch der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

Eine Kostenbeteiligung gefalle keinem Verein, räumte der Innen- und Sportminister ein. Er sei selbst großer Fußballfan und schaue sich an seinem Wohnort gern Spiele des FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen in der Kreisliga an. «Aber angesichts der großen Umsätze allein bei Transferzahlungen für einzelne Spieler haut das auch keinen Verein um.» In Rheinland-Pfalz gehe es bei den Hochrisikospielen von Mainz 05 schätzungsweise um eine Beteiligung von etwa 250 000 bis 400 000 Euro.

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