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Studie: Eingriffe in Arktis stoppen Klimawandel nicht

05.12.2019 - Bremerhaven (dpa/lni) - Der globale Klimawandel ließe sich auch dann nicht aufhalten, wenn in der Arktis Millionen von Pumpen künstlich Eis erzeugen würden. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) gekommen. Nach einem Vorschlag von US-Forschern sollten mehrere Millionen windgetriebene Pumpen in der Arktis verteilt werden. Sie sollten im Winter Meerwasser auf das Eis aufbringen, damit es auf der Oberfläche anfriert. Dadurch könnten eisfreie Sommer in der Arktis um mehrere Jahrzehnte hinausgezögert werden. Die sommerliche Erwärmung der Arktis würde so um mehrere Grad abgeschwächt, teilte das AWI am Donnerstag mit.

  • Eisschollen in der Arktis. Foto: --/Alfred-Wegener-Institut/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eisschollen in der Arktis. Foto: --/Alfred-Wegener-Institut/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die dadurch verstärkte Reflexion des Sonnenlichts wäre jedoch nicht ausreichend, um den Klimawandel außerhalb der Arktis zu bremsen, heißt es in Mitteilung.

Die AWI-Wissenschaftler griffen mit dem Modell eine Idee von US-Forschern aus dem Jahr 2017 auf. Sogenannte Geo-Engineering-Ideen werden immer wieder diskutiert. Mit dem Begriff werden Hightech-Eingriffe bezeichnet, die die Erderwärmung bremsen sollen. Die AWI-Studie wurde in der Fachzeitschrift «Earth's Future» veröffentlicht.

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