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Tausende Besucher auf zugefrorenem Steinhuder Meer unterwegs

14.02.2021 - Schönstes Winterwetter und zugefrorene Gewässer haben am Wochenende die Menschen ins Freie gelockt. Ob auf dem Steinhuder Meer, in Bremen oder in Ostfriesland - Erwachsene und Kinder tummelten sich auf den Eisflächen. Im Harz blieb es ruhiger. Die Polizei warnte indes vor dem Betreten.

  • Ein Paar steht am Valentinstag auf dem zugefrorenen Steinhuder Meer und beobachtet den Sonnenaufgang. Foto: Moritz Frankenberg/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Paar steht am Valentinstag auf dem zugefrorenen Steinhuder Meer und beobachtet den Sonnenaufgang. Foto: Moritz Frankenberg/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das zugefrorene Steinhuder Meer hat am Wochenende Tausende Besucher angelockt. Bereits zum Sonnenaufgang am Sonntag tummelten sich einige Frühaufsteher bei Steinhude auf dem Eis. Besonders die Route zur Insel Wilhelmstein war beliebt. Nach Polizeiangaben waren im Bereich Steinhude am Sonntagmittag knapp 3000 Besucher auf dem Eis, auf der Mardorfer Seite weitere 1000. Eltern zogen ihren Nachwuchs auf dem Schlitten über das zugefrorene Meer, selbst mit Mountainbikes waren Sportler auf der Eisfläche unterwegs.

Polizei, Feuerwehr und DLRG waren vor Ort, ein Polizeihubschrauber flog über das Steinhuder Meer. Bereits am Samstag war die Polizei rund acht Stunden an dem Gewässer im Einsatz, um unter anderem auf die Corona-Abstandsregeln zu achten. Gegen Mittag hätten sich knapp 450 Menschen auf dem Steinhuder Meer aufgehalten, die Mindestabstände seien aber meist eingehalten worden. Die Parkplätze waren zu rund 60 Prozent belegt. Die Behörden warnten jedoch vor dem Betreten der Eisfläche. Die Eisdecke auf dem Steinhuder Meer sei nicht tragfähig.

Dauereinsatz auch für die Polizei in Bremen: Immer wieder holten die Einsatzkräfte am Werdersee, Vahrer See, Wallgraben oder Hollersee Kinder und Erwachsene vom Eis. Die Beamten warnten vor dem Betreten der Eisflächen, diese seien zu dünn und nicht tragfähig, es bestehe Lebensgefahr. Grundsätzlich seien derzeit keine Eisflächen freigegeben, erklärte eine Polizeisprecherin. Zudem achteten die Beamten am Bremer Osterdeich auf die Einhaltung der Corona-Regeln, nahe dem Weserstadion hielten sich am Samstag bis zu 1000 Menschen auf.

Hatte es am Samstag noch einen starken Besucherandrang am Großen Meer im Landkreis Aurich gegeben, blieb es am Sonntag laut Feuerwehr deutlich entspannter mit weniger Verkehrsaufkommen. Der Binnensee wird gern von Schlittschuhläufern genutzt. Am Samstag hatten die Besucher Rettungs- und Feuerwehrzufahrten zugeparkt. Die Feuerwehr riegelte die überfüllten Zufahrten ab. Dabei wurden die Einsatzkräfte vielfach von Autofahrern beschimpft oder sogar bedroht. Andererseits versorgten Anwohner die Feuerwehrleute mit heißen Getränken und Süßigkeiten.

Ruhiger war es im Harz, die Parkplätze in Torfhaus und Oderbrück waren gut belegt, der große Ansturm sei jedoch ausgeblieben, sagte ein Sprecher der Polizei in Braunlage. Die Lage habe sich deutlich entspannt - nun gebe es ja auch im Flachland Schnee.

Auch im Deister auf dem Nienstedter Pass (Region Hannover) blieb der große Andrang aus. Nach Polizeiangaben waren etwa 60 Prozent der Parkplätze noch frei. Die angereisten Besucher verteilten sich im Wald. Auf der Bantorfer Höhe bei Barsinghausen hingegen waren die Parkplätze am Sonntag belegt.

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