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Tod in Ostsee vorgetäuscht: Gericht verschiebt Urteil

28.01.2021 - Im Betrugsprozess um einen vorgetäuschten Tod in der Ostsee hat das Kieler Landgericht am Donnerstag überraschend die Urteilsverkündung verschoben. Es bestehe noch Klärungsbedarf, sagte der Vorsitzende Richter Carsten Tepp zur Begründung.

  • Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein angeklagtes Ehepaar muss sich wegen versuchten Versicherungsbetrugs in Millionenhöhe verantworten. Es soll versucht haben, durch den vermeintlichen Tod des Mannes rund 4,1 Millionen Euro von 14 Risiko-, Lebens- und Unfallversicherungen zu erschwindeln.

Die Staatsanwältin hielt den Tatvorwurf des gemeinschaftlich begangenen versuchten Versicherungsbetrugs in besonders schwerem Fall für erwiesen. Sie forderte vier Jahre Haft für den 53-jährigen Angeklagten sowie zwei Jahre und zehn Monate Haft für dessen gleichaltrige Ehefrau.

Die Verteidigung plädierte auf Freispruch - die Angeklagten seien in Vorbereitungshandlungen stecken geblieben und damit nicht zu bestrafen.

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