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Trotz starker Schneefälle vorerst kein großes Verkehrschaos

07.02.2021 - Starke bis extrem starke Schneefälle haben die Einsatzkräfte in Niedersachsen in der Nacht zum Sonntag in Alarmbereitschaft versetzt. Am Morgen zieht die Polizei eine erste Bilanz.

  • Der Schriftzug «Polizei» an einem Polizeirevier. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Schriftzug «Polizei» an einem Polizeirevier. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Trotz intensiver Schneefälle in der Nacht haben die Lagezentren der Polizeien in Niedersachsen eine erste vorsichtig positive Bilanz gezogen. Zwar sei die Lage beispielsweise auf den Straßen in Göttingen am frühen Sonntagmorgen teilweise «katastrophal», größere Unfälle habe es dort aber nicht gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Manche Straßen waren durch Schneeverwehungen nicht befahrbar und mussten gesperrt werden. Der Straßenräumdienst war ständig im Einsatz.

In Osnabrück kam laut Polizeiangaben der Busverkehr am Sonntagmorgen zum Erliegen. In Uelzen mussten mehrere kleinere Straßen gesperrt werden. In der Nacht gab es dort mehrere Unfälle, bei denen allerdings niemand verletzt wurde. Auf der A30 bei Schüttorf kam ein Lastwagen ins Schlingern, kippte auf die Seite und blieb quer auf der Straße liegen. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Wegen der Bergungsarbeiten soll die A30 in dem Bereich voraussichtlich noch mindestens bis zum Sonntagmittag in Richtung Osten gesperrt bleiben. Im Bereich Oldenburg gab es starke Böen. Mehrere Bäume knickten um. Äste fielen auf Autos. Auch hier gab es keine Verletzten.

Bis mindestens zum Sonntagmittag soll es besonders im Süden Niedersachsens weiter stark bis extrem stark schneien, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Morgen. Wie viel Schnee in der Nacht in den einzelnen Gebieten gefallen sei, könne man noch nicht sagen.

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