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Umfrage: Starke Raucher konsumieren seit Corona selten mehr

20.10.2020 - Ein geringer Teil von Menschen, die schon vor der Corona-Krise viel Alkohol getrunken und geraucht haben, greifen seit Beginn der Pandemie noch häufiger zur Flasche und zur Zigarette. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH).

  • Eine Hand hält eine Zigarette. Foto: Jens Kalaene/zb/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Hand hält eine Zigarette. Foto: Jens Kalaene/zb/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Jeder neunte regelmäßige Raucher und jeder dritte Gelegenheitsraucher griff demnach seit Beginn der Pandemie öfter zur Zigarette als vorher, teilte die Krankenkasse am Dienstag in Hannover mit. Von den Menschen, die auch schon vorher mehrmals in der Woche Alkohol tranken, trinke ein Viertel seit Beginn der Pandemie noch häufiger. Bei der Umfrage wurden 1005 Männer und Frauen im Juli 2020 im Alter von 16 bis 69 Jahren befragt.

In Krisenzeiten seien Rauschmittel eine Art Bewältigungsmechanismus, da sie entspannen und vermeintlich Ängste und Sorgen vertreiben. «Die große Gefahr dabei ist, dass aus dem vermehrten Konsum während einer schweren Phase eine Gewohnheit wird und dadurch ein noch höheres Risiko für eine Abhängigkeit entsteht», sagte Suchtexperte Michael Falkenstein von der KKH Kaufmännische Krankenkasse.

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