Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Unternehmen senken Erwartungen für 2021

15.01.2021 - Die niedersächsischen Unternehmen haben ihre Erwartungen für das Jahr 2021 während des Corona-Lockdowns zum Jahreswechsel deutlich heruntergeschraubt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Konjunkturumfrage von 14 Arbeitgeberverbänden unter der Führung von Niedersachsenmetall. «Der Zukunftsoptimismus für 2021 rutscht derzeit förmlich weg. Er schmilzt wie Butter in der Sonne», sagte der Hauptgeschäftsführer von Niedersachsenmetall, Volker Schmidt, am Freitag in Hannover. Er warnte vor einem politischen Wettbewerb, sich mit immer härteren Maßnahmen der Pandemiebekämpfung zu überbieten.

  • Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Den Angaben zufolge erlitt die Industrie im vergangenen Jahr einen Produktionseinbruch von durchschnittlich 20 Prozent bei den meisten Unternehmen. «So was haben wir in diesem Ausmaß noch nicht erlebt», sagte Schmidt. Vor diesem Hintergrund erwarteten die Unternehmen im Dezember noch ein Produktionsplus von 10 Prozent im neuen Jahr. Im Januar ging dieser Wert jedoch auf 6 Prozent zurück.

Auch in der Autoindustrie, die mehr als die Hälfte der Industriearbeitsplätze in Niedersachsen stelle, sei der Ausblick getrübt. Im Dezember erwarteten die Unternehmen demnach noch einen Produktionszuwachs von 13 Prozent im Jahr 2021. Im Januar rechneten sie nur noch mit einer Steigerung von 8 Prozent.

Der Bereich Handel und Dienstleistungen leide ebenfalls unter der Corona-Krise. Die Umsatzerwartungen für 2021 gingen im Vergleich zum Vormonat von einem Plus von 20 Prozent auf 8 Prozent zurück.

Mit Blick auf den Arbeitsmarkt habe das Kurzarbeitergeld einen «Kollaps» verhindert, sagte Schmidt. Niedersachsenmetall geht dennoch davon aus, dass in den Jahren 2020 und 2021 etwa 55 000 Stellen in der niedersächsischen Industrie verloren gehen, davon allein 35 000 Stellen bei den Autozulieferern.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren