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Vater soll angeblich von Hund gebissenes Baby verletzt haben

17.05.2018 - Osnabrück (dpa/lni) - Sein eigener Vater soll dem angeblich von einem Hund angegriffenen Säugling in Osnabrück die lebensgefährlichen Verletzungen beigebracht haben. Gegen den 24-Jährigen wurde am Donnerstag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. «Die ganze Hundegeschichte ist erlogen», sagte Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer der dpa. «Wir können ausschließen, dass das Kind durch Hundebisse verletzt wurde.» Der Säugling sei geschlagen worden, offene Wunden gab es nicht. «Das Kind habe geschrien, da habe er es ruhig stellen wollen, sagte der Vater in der polizeilichen Vernehmung aus», so Retemeyer.

  • Die Polizei sucht Zeugen nach einer Hundeattacke in Osnabrück. Foto: Jens Kalaene/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Polizei sucht Zeugen nach einer Hundeattacke in Osnabrück. Foto: Jens Kalaene/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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