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Verkehrsgerichtstag will Fahrausbildung überprüfen

28.01.2020 - Goslar (dpa) - Wegen der hohen Quote an nicht bestandenen Führerscheinprüfungen und weil junge Fahrer relativ oft an Unfällen beteiligt sind, befasst sich der 58. Deutsche Verkehrsgerichtstag mit der Fahrausbildung. Zuletzt lag die Durchfall-Quote der praktischen Prüfung bei 35 Prozent und in der Theorie sogar bei 39 Prozent.

  • Flaggen mit der Aufschrift «Deutscher Verkehrsgerichtstag» wehen an Fahnenmasten in Goslar. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Flaggen mit der Aufschrift «Deutscher Verkehrsgerichtstag» wehen an Fahnenmasten in Goslar. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach Ansicht des Deutschen Verkehrssicherheitsrats liegt dies auch an den gestiegenen Anforderungen. Der DAV-Verkehrsanwalt Matthias Köck schlägt vor, die praktische Ausbildung deshalb grundsätzlich zu verlängern. Der Automobilclub AvD regt an, die Fahrstunden mit dem Einsatz von Simulatoren zu ergänzen, um gefährliche Situationen zu proben.

Im Gespräch sind auch ergänzende Fahrtrainings nach der bestanden Prüfung, sogenannte Feedback-Fahrten unter Aufsicht von Fahrlehrern und eine Ausweitung des Begleiteten Fahrens auf 16-Jährige. Die Unfallforschung der Versicherer schlägt außerdem vor, die Leistungsstärke von Autos für junge Fahrer auf 90 PS zu begrenzen und die Null-Promille-Grenze für Fahranfänger bis 24 Jahre zu verlängern. Der Verkehrsgerichtstag findet vom 29. bis zum 31. Januar in Goslar statt.

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