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Wachstum von Symrise lässt etwas nach

08.08.2019 - Holzminden (dpa) - Die Geschäfte des Herstellers von Duftstoffen und Aromen Symrise haben etwas an Schwung verloren. Das Umsatzwachstum lag im ersten Halbjahr zwar immer noch über dem Jahresziel des Unternehmens, war aber insgesamt geringer als in den ersten drei Monaten. Bei der Profitabilität traut sich der MDax-Konzern im laufenden Jahr nun etwas mehr zu.

  • Eine Mitarbeiterin der Symrise AG, sitzt an einem sogenannten "Sniff Port" eines Gaschromatographen. Foto: Swen Pförtner/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Mitarbeiterin der Symrise AG, sitzt an einem sogenannten "Sniff Port" eines Gaschromatographen. Foto: Swen Pförtner/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres dank einer weiter guten Nachfrage der Kunden vor allem aus der Parfüm- und Tiernahrungsindustrie sowie positiver Wechselkurseffekte um 7,4 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro. Konzernchef Heinz-Jürgen Bertram sprach am Donnerstag in einer Telefonkonferenz aber von einem schwankenden Umfeld mit Konjunkturverlangsamungen in einigen Märkten.

Überdurchschnittlich wuchs das Geschäft mit Zusätzen für Lebensmittel und Tiernahrung, wenngleich hier die Profitabilität wegen der Kosten im Zusammenhang mit einem neuen Werk in Nordamerika hinterherhinkte.

Auf Konzernebene blieb ein operativer Gewinn von 351 Millionen Euro hängen. Abzüglich der Aufwendungen für die Übernahme des US-Anbieters von Proteinspezialitäten ADF/IDF blieben 342 Millionen Euro übrig. Unter dem Strich stand für die Aktionäre im ersten Halbjahr ein Gewinn von 146 Millionen Euro - etwas mehr als vor einem Jahr.

Bei der Übernahme von ADF/IDF stockt es. Eigentlich sollte der Anfang 2019 angekündigte Kauf für 900 Millionen US-Dollar (803 Mio Euro) längst durch sein. Allerdings scheinen die Wettbewerbshüter in den USA sich den Deal genauer anzusehen. «Es ist einfach nicht mehr ganz so einfach in den USA», sagte Bertram. Er rechnet weiter mit der Zustimmung in der zweiten Jahreshälfte. Kleinere Auflagen könnte es aber geben.

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