Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Weghorst verletzt: VfL bangt um zweiten Topstürmer

21.02.2019 - Das Verletzungspech begleitet den VfL Wolfsburg schon seit dem Beginn der Saison. In dieser Woche musste Torjäger Wout Weghorst das Training abbrechen. Trotz dieser Misere ist der VfL Tabellensechster. Gladbach gegen Wolfsburg ist am Samstag ein richtiges Spitzenspiel.

  • Wolfsburgs Wout Weghorst. Foto: Peter Steffen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wolfsburgs Wout Weghorst. Foto: Peter Steffen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wolfsburg (dpa/lni) - Ein Topstürmer ist schon seit Wochen verletzt. Der andere brach in dieser Woche das Training ab. Vor dem schweren Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach hat der VfL Wolfsburg wieder einmal Verletzungssorgen. Der Einsatz von Wout Weghorst ist an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) ungewiss, weil der 26 Jahre alte Niederländer über Adduktorenprobleme klagt. «Wenn er ausfallen würde, wäre das natürlich schade. Wout ist unser Toptorjäger und sehr wichtig für die Mannschaft», sagte Trainer Bruno Labbadia.

Neun Tore schoss Weghorst in dieser Saison bereits für den VfL. Auf immerhin fünf Treffer brachte es bis zu seiner Sprunggelenkverletzung im Januar sein Sturmpartner Daniel Ginczek. Ohne die beiden Toptransfers des vergangenen Sommers stünde dem Tabellensechsten mit Admir Mehmedi nur noch ein weiterer Angreifer zur Verfügung. Aber auch der Schweizer Nationalspieler stand in der Rückrunde der Fußball-Bundesliga erst in zwei von fünf Spielen in der Anfangsformation. Auch hier der Grund: eine Adduktorenzerrung.

Die ständigen Verletzungsprobleme im Angriff wärmen noch einmal eine Diskussion auf, die Labbadia und Geschäftsführer Jörg Schmadtke bereits während der Winterpause geführt haben. Da machte sich der Trainer nach der Verletzung von Ginczek für die Verpflichtung eines Ersatzes stark, was der Sportchef mit dem Verweis auf die noch immer sehr hoher Personalkosten des VfL am Ende unterband.

Jetzt droht der Fall einzutreten, vor dem Labbadia mehrfach gewarnt hatte: Ihm gehen im Sturm die Spieler aus. Der 53-Jährige betonte am Donnerstag aber auch: «Wir sind es in dieser Saison gewohnt, immer etwas aus dem Hut zaubern zu müssen.» Das war bereits in der Hinrunde der Fall, als mit Josuha Guilavogui und Ignacio Camacho über Wochen die beiden wichtigsten Mittelfeldspieler ausfielen. Auch das hinderte die «Wölfe» nicht daran, sich im späten Herbst von einem Abstiegs- zum Europa-League-Kandidaten zu entwickeln.

In diesen Tabellenregionen steht der VfL noch immer. Dritter gegen Sechster: Auf dem Papier ist Gladbach gegen Wolfsburg neben Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen das Topspiel dieses 23. Spieltags.

Labbadia freut sich über diese Zwischenbilanz, er würde sich gegen das Erreichen der Europa League auch nicht wehren. Er sagte am Donnerstag aber auch: «Gladbach ist noch einmal ein anderes Niveau. Wir treffen auf eine wirklich hervorragende Mannschaft. Der Verein hat in den vergangenen Jahren sehr viel richtig gemacht.»

Bei den Wolfsburgern trifft das eben nur auf die vergangenen Monate zu. Zur Erinnerung: Als der VfL zuletzt am 20. April 2018 im Borussia Park antrat, lag er schon zur Halbzeit mit 0:3 zurück und drohte in die Zweite Liga zu taumeln. Sieben von elf Spielern, die bei diesem Debakel in der Anfangsformation standen, gehören immer noch zum Kader.

Abgesehen vom Gros des Kaders hat sich in nur zehn Monaten alles verändert in Wolfsburg. Es gebe jetzt eine «Leichtigkeit, wenn man nicht auf andere schauen muss», sagte Maximilian Arnold in einem «Kicker»-Interview (Donnerstag). «Wir geben unser Bestes. Und wenn es nicht hinhaut, machen wir es nächste Woche wieder besser. Dieses Gefühl wie zuletzt 2015, dass man auf den Platz ging und eigentlich nichts zu verlieren hatte, lag in der hintersten Ecke der Schublade. Noch hinter den Sachen, die man eigentlich nie herausholt.» 2015 wurde der VfL am Ende Pokalsieger und erreichte die Champions League.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren