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Weil: Aus für Gorleben nicht politisch beeinflusst

01.10.2020 - Das Ausscheiden von Gorleben als Standort für ein Atommüll-Endlager hat nach Worten von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil keine politischen Hintergründe. «Aus Niedersachsen haben wir jedenfalls null Komma null Einfluss genommen», sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in Hannover. Sein bayerischer Amtskollege Markus Söder (CSU) hatte zuvor kritisiert, dass der lange umkämpfte Salzstock aus dem Verfahren zur Endlagersuche herausgefallen ist.

  • Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) zufolge bieten 90 Gebiete in Deutschland, die gut die Hälfte des Bundesgebiets ausmachen, günstige geologische Bedingungen für die Lagerung hoch radioaktiver Abfälle. Diese erstrecken sich über alle Bundesländer - mit Ausnahme des Saarlands. Die niedersächsische Region um Gorleben zählt auch nicht dazu.

Weil betonte, die BGE habe sich strikt an geologische Kriterien gehalten. «Wir haben uns darauf verständigt: Es soll ein rein wissenschaftsorientiertes, faktenbasiertes, objektives Verfahren sein. Wenn wir davon abweichen, dann kriegen wir das nicht zu einem guten Ende», sagte Weil.

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