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Weil warnt vor Verharmlosung rechtsextremistischer Taten

10.10.2019 - Hannover/Halle (dpa/lni) - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat mit Blick auf den tödlichen Angriff in Halle vor einer Verharmlosung rechtsextremistischer Gewalttaten gewarnt. Er fühle sich «an die dunkelsten Tage der deutschen Geschichte» erinnert, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag laut einer Mitteilung der Staatskanzlei in Hannover. «Was gestern in Halle geschehen ist, dürfen wir nicht einfach nur achselzuckend zur Kenntnis nehmen.»

  • Stephan Weil (SPD), Niedersachsens Ministerpräsident. Foto: Julian Stratenschulte/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Stephan Weil (SPD), Niedersachsens Ministerpräsident. Foto: Julian Stratenschulte/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zu den Schüssen vor der Synagoge und vor einem Döner-Imbiss meinte der niedersächsische Regierungschef: «Dass Menschen hinter verrammelten Türen in Deutschland ihre Religion ausüben müssen, ist schlimm genug. Dass sie dabei gleichzeitig auch noch um ihr Leben fürchten müssen, macht das Ganze vollends unerträglich.»

Ein 27-Jähriger hatte am Mittwoch in Halle an der Saale zwei Menschen erschossen. Die Bundesanwaltschaft und die Bundesregierung werten die Tat als rechten Terroranschlag. Nach Angaben von Justizministerin Christine Lambrecht handelt es sich bei dem Schützen um einen Einzeltäter mit antisemitischen und rechtsextremistischen Motiven.

In mehreren Städten waren am Donnerstag Mahnwachen geplant, mit denen Menschen ihre Unterstützung für jüdische Mitbürger zeigen wollten. Wegen Terminen in Berlin wurde Weil von Umweltminister Olaf Lies vertreten. «Ich hoffe auf viele Beteiligte, die ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus setzen», sagte Weil.

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