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Weniger Fleisch aus niedersächsischen Schlachtbetrieben

07.08.2019 - Hannover/Wiesbaden (dpa/lni) - Die Schlachtbetriebe in Niedersachsen haben im ersten Halbjahr 2019 weniger Fleisch produziert als im Vorjahreszeitraum. Die Schlachtmenge ging um 2,3 Prozent auf 1,39 Millionen Tonnen zurück, wie aus vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts vom Mittwoch hervorgeht. Berücksichtigt wurden geschlachtete Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie Geflügel. Auch bundesweit ging die Fleischproduktion zurück - um 2,6 Prozent auf 3,9 Millionen Tonnen. Der Anteil Niedersachsens blieb somit stabil bei etwas mehr als einem Drittel (35 Prozent).

  • Halbierte Schweine hängen in einem Schlachthof an Haken. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Halbierte Schweine hängen in einem Schlachthof an Haken. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Deutschlandweit macht die Schweinefleischproduktion mit knapp zwei Dritteln den größten Teil an der gewerblichen Fleischproduktion aus. In Niedersachsen liegt der Anteil mit 60 Prozent etwas niedriger.

Über den Fleischkonsum wird auch aus Umweltgründen diskutiert. So wird vor allem für die Rinderzucht viel Land benötigt, sie führt zudem zu einem hohen Ausstoß von Treibhausgasen. Agrarpolitiker von SPD und Grünen sprachen sich zudem dafür aus, die Mehrwertsteuer auf Fleisch von 7 Prozent auf 19 Prozent zu erhöhen. Das zusätzliche Geld soll zweckgebunden für das Tierwohl eingesetzt werden.

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