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Zahl der Falschgeldfälle in Niedersachsen gesunken

07.08.2020 - In Niedersachsen sind im ersten Halbjahr weniger Falschgeldfälle als im Vorjahreszeitraum aufgeflogen. Bis Ende Juni wurden in 2598 Fällen eine oder mehrere gefälschte Banknoten sichergestellt, in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 waren es landesweit 3044, wie eine Sprecherin des Landeskriminalamtes in Hannover am Freitag mitteilte.

  • Sichergestellte, gefälschte Euro-Banknoten werden bei der Bundesbank präsentiert. Foto: Boris Roessler/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Sichergestellte, gefälschte Euro-Banknoten werden bei der Bundesbank präsentiert. Foto: Boris Roessler/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 6319 derartige Fälle in Niedersachsen gezählt. Die Zentralstelle Falschgeld erfasse nur sogenannte Anhaltefälle, bei denen es jeweils auch um mehrere gefälschte Banknoten gehen kann, sagte die Sprecherin. Die Deutsche Bundesbank zähle dagegen in ihrer Statistik die einzelnen Scheine.

Bundesweit zogen Polizei, Handel und Banken im ersten Halbjahr 2020 gut 34 100 Blüten aus dem Verkehr, wie die Bundesbank am Freitag in Frankfurt berichtete. Das waren 24 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2019. Dabei haben nachgemachte Geldscheine als Spielgeld oder Filmrequisite, sogenanntes Movie Money, die Zahlen in Deutschland nach oben getrieben.

Gestiegen ist insbesondere die Zahl der 10- und 20-Euro-Fälschungen. «Dabei handelte es sich vor allem um einfache Druckfälschungen ohne Sicherheitsmerkmale», erläuterte Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann. Eigentlich seien diese Fälschungen leicht zu erkennen. Es stehe sogar «Movie Money» auf der Vorderseite oder «Prop copy» auf der Rückseite. Bereinigt um «Movie Money» wurden rund 23 300 gefälschte Banknoten registriert. Nach wie vor beliebt bei Kriminellen war mit einem Anteil von 40 Prozent an allen Blüten in den ersten sechs Monaten der 50-Euro-Schein.

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