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Zeitung: AfD-Kreisverband will Teil von Millionenerbschaft

19.02.2020 - Bückeburg (dpa/lni) - Nach Bekanntwerden einer Millionenerbschaft für die AfD meldet der AfD-Kreisverband Nienburg-Schaumburg Ansprüche an. Wie die «Schaumburger Nachrichten» (Donnerstag) berichten, hält der Kreisvorsitzende Michael Vogt eine Beteiligung in Höhe von zwei Prozent für angemessen, also etwa 146 000 Euro. In der vergangenen Woche war bekanntgeworden, dass ein Ingenieur aus Bückeburg (Landkreis Schaumburg) der AfD sein Vermögen im Wert von rund sieben Millionen Euro vermacht hat. Der Mann war nach Angaben eines Parteisprechers kein AfD-Mitglied. Er habe ein Testament hinterlassen, in dem er die AfD als Alleinerbin eingesetzt habe.

  • Euro-Münzen auf Euro-Banknoten. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Euro-Münzen auf Euro-Banknoten. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Ich habe sehr höflich auf den regionalen Bezug der Erbschaft hingewiesen», sagte Vogt der Zeitung. Das Geld könne die Schaumburger AfD gut für die Finanzierung des Kommunalwahlkampfs im nächsten Jahr gebrauchen. Nach Angaben eines Sprechers der Bundespartei hat die AfD in Berlin laut dem Medienbericht noch gar keinen Zugriff auf das Vermögen. Im Übrigen sei ausdrücklich die Bundespartei bedacht worden.

Wie der Bückeburger Bürgermeister Reiner Brombach (SPD) der Zeitung sagte, gehören in Bückeburg zwei Eigentumswohnungen zum Nachlass. «Diese sind für Versammlungen ungeeignet», sagte Brombach. Darüber sei er «ganz glücklich».

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