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Zeugen sagen im Prozess um Patientenmorde aus

03.01.2019 - Oldenburg (dpa/lni) - Im Prozess gegen den wegen 100-fachen Mordes angeklagten Ex-Krankenpfleger Niels Högel wollen die Richter heute die ersten Zeugen befragen. Gleich zu Anfang soll der Leiter der Polizei-Sonderkommission aussagen. Diese hatte die mutmaßliche Mordserie im Herbst 2014 umfassend aufgerollt und mehr als 130 Gräber von ehemaligen Patienten der Kliniken Oldenburg und Delmenhorst öffnen lassen. Danach will das Landgericht zwei Polizistinnen befragen, die mit den Ermittlungen am Klinikum Oldenburg zu tun hatten.

  • Die Statue Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Peter Steffen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Statue Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Peter Steffen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Rund 120 Nebenkläger wollen in dem Prozess erfahren, wie und warum ihre Angehörigen sterben mussten. Die Staatsanwaltschaft wirft Högel vor, seinen Opfern verschiedene Medikamente gespritzt zu haben, die Herzversagen oder andere lebensbedrohliche Komplikationen auslösten. Danach soll er versucht haben, die Patienten wiederzubeleben, um sich vor Kollegen als heldenhafter Retter zu profilieren. Der Angeklagte hat die Morde an 43 Patienten vor Gericht gestanden. Fünf Taten bestreitet er. In den anderen Fällen kann er sich nicht erinnern.

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