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20-Jähriger in Uniform gibt sich mit Waffe als Polizist aus

27.01.2020 - Hagen (dpa/lnw) - Er trug Dienstmütze, Uniformhemd und hatte eine geladene Schreckschusspistole dabei: Die Bundespolizei hat am Hagener Hauptbahnhof einen vermeintlichen Kollegen mit allerlei Ausrüstung gestoppt. Bei dem 20-Jährigen, der sich zuvor in einem Zug als Polizist ausgegeben habe, seien auch ein nicht zugelassenes Pfefferspray, ein verbotenes Einhandmesser, Handschellen und eine Taschenlampe gefunden worden, teilte die Bundespolizei am Montag mit.

  • Ein Polizist steht an einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Polizist steht an einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Demnach war der 20-Jährige am Samstagabend Bahnmitarbeitern in dem Zug in Richtung Hagen aufgefallen. Ihnen sei der vermeintliche Polizist merkwürdig vorgekommen, zudem habe er keinen Dienstausweis vorzeigen können. In Hagen überprüfte dann die echte Bundespolizei den Mann.

Der 20-Jährige habe angegeben, dass er gerne bei der Polizei arbeiten würde und zudem Uniformen liebe. «Er wurde daraufhin über den Straftatbestand der Amtsanmaßung aufgeklärt und seine «Ausrüstung» wurde sichergestellt», erklärte die Polizei. Gegen den jungen Mann sei zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet worden. «In bürgerlicher Kleidung durfte er später die Wache verlassen.»

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