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Angeklagter gesteht Attacke mit abgebrochener Bierflasche

30.04.2020 - Ein 49-Jähriger hat beim Prozessauftakt in Düsseldorf eine lebensgefährliche Attacke mit einer abgebrochenen Bierflasche auf seine Ehefrau zugegeben. Über seinen Verteidiger gestand der Angeklagte am Donnerstag vor dem Landgericht, im vergangenen November der Mutter seiner zwei kleinen Söhne im Hausflur vor deren Wohnungstür in Dormagen mit der Flasche aufgelauert zu haben. Er habe auf die Frau eingestochen. Er wisse nicht, was ihn damals getrieben habe.

  • Die Aufschrift «Landgericht Düsseldorf» steht am Gebäude des Landgerichts. Foto: Martin Gerten/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Aufschrift «Landgericht Düsseldorf» steht am Gebäude des Landgerichts. Foto: Martin Gerten/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das aus Marokko stammende Paar hatte sich acht Monate zuvor getrennt. Als Grund nannte die studierte 38-jährige Ehefrau vor Gericht, ihr Mann habe gewollt, dass sie wegen der Söhne zu Hause bleibt. «Dafür habe ich aber nicht studiert», sagte sie.

Nach der Trennung habe ihr Mann die beiden Söhne drei Mal pro Woche besuchen und abholen dürfen. Am Tag der Tat habe er ihr beim Zurückbringen der Kinder vor ihrer Wohnungstür aufgelauert und mit den Worten «Heut' bring' ich dich um» auf sie eingestochen.

Der älteste Sohn habe ihr später erzählt, der Vater habe damals die Bierflasche am Bahnhof gekauft, sie dann abgebrochen und mitgenommen. Für den Prozess sind bis zum 28. Mai noch vier Verhandlungstage vorgesehen.

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