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Angeklagter stellt tödlichen Schuss als Versehen dar

22.06.2020 - Nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau am Busbahnhof in Preußisch Oldendorf hat der angeklagte Ehemann den tödlichen Schuss auf sie als Versehen dargestellt. Er habe sich selbst töten wollen, sagte der des Mordes Angeklagte am Montag zum Prozessbeginn am Landgericht Bielefeld. Wie sich der Schuss gelöst habe, könne er nicht mehr sagen. Erst im Streifenwagen habe er mitbekommen, dass seine Frau tot sei. Die Tatwaffe habe er vor rund 10 Jahren an einem Kanal gefunden, sagte der 59-Jährige aus dem Kreis Minden-Lübbecke.

  • Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei der Tat soll der Deutsche seiner von ihm getrennt lebenden Frau laut Anklage von hinten in den Rücken geschossen haben. Als sie noch flüchten wollte, soll er auf ihren Kopf gezielt haben. Passanten überwältigten den Mann, die Frau verblutete am Tatort. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte das Scheitern der Beziehung nicht akzeptieren wollte. Seine Frau hatte sich von ihm getrennt. Das Gericht gab den Hinweis, dass nach Aussage eines Gutachters die Frau wohl doch durch Schüsse in die Brust starb.

Der 59-jährige Angeklagte ist stark sehbehindert. Sein Sichtfeld ist stark eingeschränkt und er ist sehr lichtempfindlich. In den Saal musste er geführt werden. Laut Zeugenaussagen hatte er in der Vergangenheit wegen seiner Augenkrankheit öfter einen Suizid angekündigt. Der Prozess wird am kommenden Montag fortgesetzt.

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