Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Bei Thyssenkrupp Stahl Kündigungsschutz bis Jahresende

14.05.2019 - Duisburg (dpa) - In der Stahlsparte von Thyssenkrupp soll es nach Gewerkschaftsangaben bis zum Jahresende keine betriebsbedingten Kündigungen und keine Schließung von Standorten geben. Das habe die IG Metall mit dem Konzernvorstand von Thyssenkrupp in einem Tarifvertrag vereinbart, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Thyssenkrupp Steel Europe, Tekin Nasikkol, am Dienstag in Duisburg. In dieser Zeit müsse der Vorstand ein Konzept für die Stahlsparte nach dem Aus der Fusion mit dem indischen Konkurrenten Tata vorlegen.

  • Thyssenkrupp-Logo auf einem Hemd. Foto: Rolf Vennenbernd © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Thyssenkrupp-Logo auf einem Hemd. Foto: Rolf Vennenbernd © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen werden es mit den Arbeitnehmervertretern auch danach nicht geben, betonte der nordrhein-westfälische Bezirksleiter der IG Metall, Knut Giesler. «Das ist für uns eine unumstößliche rote Linie.» Der Stahlbereich von Thyssenkrupp hat rund 27 000 Mitarbeiter.

Thyssenkrupp hatte am vergangenen Freitag nach Gegenwind aus der EU-Kommission die Stahlfusion mit Tata gestoppt. Beim nun anstehenden Konzernumbau will Vorstandschef Guido Kerkhoff konzernweit 6000 Stellen abbauen, davon 4000 in Deutschland. In einer Rahmenvereinbarung hatte das Unternehmen der Gewerkschaft zugesichert, dass es dabei möglichst keine betriebsbedingte Kündigungen geben soll.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren