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Blockaden mit 4000 Aktivisten im Braunkohlerevier geplant

21.06.2019 - Jüchen (dpa/lnw) - 4000 Klimaaktivisten wollen nach Angaben des Aktionsbündnis «Ende Gelände» am Freitag mit Blockaden im Rheinischen Revier beginnen. Im Laufe des Tages würden Tausende vom Protest-Camp in Viersen aufbrechen. Eine weitere große Aufbruchswelle sei für Samstag geplant. Die Aktionen würden das ganze Wochenende andauern. Nach früheren Informationen hat das Bündnis die Blockaden am Tagebau Garzweiler geplant. Damit fordern die Aktivisten den sofortigen Kohleausstieg «und einen grundlegenden Systemwandel».

  • Polizisten am Rand des Braunkohle-Tagebaus Garzweiler. Foto: Oliver Berg © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizisten am Rand des Braunkohle-Tagebaus Garzweiler. Foto: Oliver Berg © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Polizei zeigte schon am frühen Morgen deutliche Präsenz am Braunkohletagebau Garzweiler, gut 20 Kilometer vom Camp der Aktivisten entfernt. «Wir rechnen jetzt jederzeit mit einzelnen Aktionen», sagte Sprecher Andreas Müller am Tagebau in Jüchen. Neben einer Vielzahl von Mannschaftswagen standen auch ein Wasserwerfer und ein Räumwagen der Polizei am Tagebau in Bereitschaft. Der Energiekonzern RWE warnte die Aktivisten vor lebensgefährlichen Risiken auf seinen Betriebsanlagen.

Am Samstag will die Klimabewegung «Fridays For Future» (FFF) ebenfalls am Tagebau Garzweiler für einen früheren Kohleausstieg demonstrieren. Nach Empfehlungen der Kohlekommission ist ein Ausstieg spätestens 2038 geplant. Daneben soll es weitere Aktionen von der Bürgerinitiative «Alle Dörfer Bleiben» für den Erhalt von Tagebaudörfern geben und einen BUND-Fahrraddemo. Die Abschlusskundgebung soll in dem Umsiedlungsdorf Keyenberg stattfinden. Zum Trägerkreis der Aktionen gehören unter anderem Greenpeace und Naturfreunde Deutschland.

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