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Bosbach bietet Erklärung zu Hansch an: Kommission verzichtet

18.02.2020 - Düsseldorf (dpa/lnw) - Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach hat in der nordrhein-westfälischen Sicherheits-Kommission am Dienstag eine Erklärung zu seiner Anzeige gegen den Sportreporter Werner Hansch angeboten. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur verzichteten die Mitglieder allerdings darauf und gingen zur Tagesordnung über.

  • Wolfgang Bosbach lächelt in die Kamera. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wolfgang Bosbach lächelt in die Kamera. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wie die dpa aus Kommissionskreisen erfuhr, hatte Bosbach gleich zu Beginn der turnusmäßigen Sitzung angeboten, den Vorgang aus seiner Sicht zu erklären, wenn dies jemand wolle. Da sich niemand zu Wort meldete, ging das Gremium zu seiner regulären Arbeit über. Im Vorfeld der Sitzung hatte es gehießen, dass mehrere Mitglieder eine Erklärung Bosbachs erwarteten. Der CDU-Politiker hatte am Morgen der Sitzung im «Kölner Stadt-Anzeiger» den Vorgang noch einmal ausführlich beschrieben: Demnach soll Hansch ihm bei einer Veranstaltung «unter Tränen» von einem Unfall berichtet haben, den er ohne Polizei regeln wolle - wofür er 20 000 Euro brauche.

Bosbach übergab Hansch nach eigenen Angaben nur 5000 Euro. Schließlich sei er «doch nicht Rockefeller», so der CDU-Politiker zum «Kölner Stadt-Anzeiger». Nachdem das Geld nicht fristgerecht zurück kam und Bosbach nach eigenen Angaben herausfand, dass der Unfall erfunden war, zeigte er Hansch wegen Betruges an. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Ein Bericht der «WAZ» hatte den Vorgang vor wenigen Tagen publik gemacht.

Die SPD hat inzwischen einen Bericht der Regierung zur «Causa Bosbach» - wie es im Titel heißt - angefordert. Er soll nach dem Willen der Opposition dem Hauptausschuss am 26. März vorgelegt werden.

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